UHC Riehen bezwingt Legion Wasserschloss im Cupkrimi

Am späten Samstagnachmittag fand das erste Cupspiel der Damen in den Tiefen des Kanton Aargaus gegen Legion Wasserschloss statt. Mit 15 Feldspielerinnen war das Team gut besetzt, wohingegen Wasserschloss mit der knappen Hälfte erschien. Dafür wurde an Zuschauern und dem Lautstärke Pegel nicht gespart.

Beide Frauschaften starteten mit viel Energie in die Partie, schenkten sich in den Zweikämpfen nichts und suchten den direkten Weg zum Tor. Während die Riehenerinnen gerne an den Banden vorbeihuschen, spielten die Gegnerinnen offensiv durch die Mitte. Anfangs führte das auf beiden Seiten noch nicht zum Erfolg. Riehen zeigte sich überrascht vom offensiven Stil der Gastgeberinnen und stand nicht immer so nah an den Gegenspielerinnen, wie es sich der Trainer gewünscht hätte. Erst ab Spielminute elf zappelten die Bälle im Netz. Dreimal konnten sich die Riehenerinnen freuen, doch auch Wasserschloss gelang ein Treffer.

Das zeite Drittel war etwas weniger strukturiert als noch das erste Drittel. Jedoch konnte am Anfang schon auf ein 4:1 erhöht werden. Das 4:2 folgte. Während der Trommler und Stimmungsmacher*innen auf den Zuschauerreihen alles daran setzten jegliche Kommunikation auf dem Feld zu erschweren neigte sich das Spiel dem Körperlichen. Die Zweikämpfe wurden zunehmend härter und der Schiedsrichter musste vermehrt von sich hören lassen. Riehen liess sich davon nicht beirren. Durch einen Bilderbuchschuss scorten Sie vor der zweiten Pause das 5:2.

Im letzten Drittel waren beide Teams sichtlich nervös. Legion Wasserschloss erhöhte den Druck und kam zu mehreren gefährlichen Abschlüssen. Die frisch eingewechselte Torhüterin des UHC Riehen feierte ihr Cupdebüt und wurde sofort gefordert. Trotz einiger Gegentreffer zeigte sie eine kämpferische Leistung. Fünfmal musste sie den Ball aus dem eigenen Netz holen. Riehen blieb offensiv aktiv und erzielte drei weitere Treffer, was die knappe Führung aufrechterhielt.

In der Schlussphase kam es zu mehreren Strafen auf beiden Seiten. Das Spiel endete mit einer hitzigen Überzahl- und Unterzahlsituation. Mit dem Schlusspfiff brach bei Riehen der Jubel aus. Die Spielerinnen freuten sich über den knappen 8:7 Sieg, während sich der Trainer und das weitere Staff mit ein paar grauen Haaren mehr zufriedengeben musste.

Trotz der steigenden Spannung, gegen Ende des Spiels und dem Wissen, dass der Zeitfaktor den Riehnerinnen ein wenig in die Hände gespielt hat, können sie verdient mit einem 8:7 vom Feld gehen und gespannt auf die Qualifizierung der nächste Cuprunde blicken, in der wahrscheinlich all zu bekannte Gegnerinnen auf sie warten werden.