4 Punkte zum Start

Bei bestem Sonnenschein und perfekten Bedingungen starteten die etwas neu zusammengewürfelten Herren in der 3. Liga Kleinfeld in die Saison 2026/27.

UHC Riehen – Wild Dogs Sissach II 13:6 (8:4)

Riehen nahm sich vor, hoch zu stehen, den Gegner nicht zum Schuss kommen zu lassen und mit dem Ball einfaches, gradliniges Unihockey zu spielen. Baier nutzte die Gunst der Stunde zum Sololauf und konnte schon nach 46 Sekunden einnetzen. Man merkte, dass beide Teams sich noch etwas finden mussten und so konnte Sissach nach einer Unaufmerksamkeit der Riehener Defensive zum Ausgleich treffen. Riehen war mit dem Ball besser, konnte dies aber erst nach 5 Minuten ausnützen. Osswald, Stauffiger und Baier stellten innerhalb von nur 2 Minuten und 13 Sekunden auf 4:1 für Riehen. 1 Minute später konnte Sissach verkürzen. Doch Baier hatte die Antwort bereit und erhöhte mit dem dritten persönlichen Treffer wieder auf 3 Tore. Sissach reagierte mit dem Anschlusstreffer zum 5:3, doch Simeone konnte durch einen Weitschuss nur 58 Sekunden später schon wieder auf 6:3 erhöhen. Es vergingen 5 torlose Minuten, ehe Sigg die Riehener Führung auf 4 Tore ausbauen konnte. Ein Gegentor und ein Riehener Tor folgten noch bis zur Pause, wo Riehen verdient mit 8:4 vorne lag. Für die zweite Halbzeit nahm man sich vor, kein Tor mehr zu kassieren und vorne noch ein, zwei zu schiessen. Baier nahm sich dies besonders zu Herzen, er legte innerhalb von 2 Minuten und 15 Sekunden einen lupenreinen Hattrick ins Tor der Sissacher und als Stauffiger von Knof bedient wurde und den Ball per Backhand im zweiten Anlauf ins Tor wuchtete, war der Mist geführt. Sissach erzielte noch ein Tor, Osswald konnte seinen zweiten persönlichen Treffer verbuchen und Riehen spielte die 8-Tore-Führung hinunter. In der letzten Minute resultierte ein missglücktes noch im sechsten Tor für Sissach, dieses war allerdings nur Resultatkosmetik.

UHC Riehen – TSV Unihockey Deitingen II 7:4 (4:4)

Für das zweite Spiel war klar, dass es nochmals eine etwas grössere Leistung benötigte, um auch Deitingen ein paar Punkte zu stibitzen. Riehen legte los wie die Feuerwehr und ging nach 42 Sekunden in Führung. Man spielte abgeklärt, liess Deitingen nicht gross in die Nähe des Tors kommen und wenn doch, hatte Schmelzle im Tor noch seine Finger am Ball. Lediglich gegen die eigenen Mitspieler ist ein Torhüter in der Regel chancenlos und so fand ein ungücklich abgelenkter Ball den Weg ins Riehener Tor. Deitingen legte sogleich nach und traf zur Führung. Davon zeigte sich Riehen aber unbeeindruckt und konnte in der 14. Minute den Ausgleich markieren. 33 Sekunden später lag der Ball schon wieder im Deitinger Kasten und Riehen erhöhte gar zum 4:2, als Klein dem Gegenspieler vor dessen Tor den Ball klaute und diesen in der oberen rechten Ecke versorgte. In der Folge wurde Deitingen besser, Riehen hatte mehr zu kämpfen und so konnte Deitingen das Spiel bis zur Pause ausgleichen. Für die zweite Halbzeit war klar: in der Defensive noch stärker an den Gegnern stehen und vorne noch den einen oder anderen Zapfenstreich wagen. In der 25. Minute konnte Riehen durch eine aufgeschobene Strafe mit 4 Feldspielern agieren. Man spielte geduldig, öffnete den Raum und Osswald knallte den Ball nach einem Querpass mustergültig unter die Latte. Deitingen wurde nach und nach von der Riehener Defensive die Luft abgedreht und Schmelzle war in der letzten Reihe der nötige Rückhalt. Vorne konnte Baier seinen dritten persönlichen Treffer nach einer perfekt ausgeführten Freistossvariante markieren. 4 Minuten vor Schluss zog Deitingen den Torhüter und ersetzen ihn durch einen vierten Feldspieler. Klein krallte sich einen ungenauen Pass der Deitinger und schob den Ball mit letzter Kraft zum 7:4 ins leere Tor. Riehen spielte auch gegen 4 Deitinger hervorragend und hätte sogar noch 2 Chancen auf weitere Treffer ins leere Tor gehabt.

Alles in allem kann man sagen: Einstand geglückt, einmal mit Kür, einmal mit umso mehr Leidenschaft und Wille. Trotz dezimierter Spielerzahl konnte Riehen mit dem Punktemaximum in die Saison starten und darf nach der ersten Runde vom Sonnenplatz in der Tabelle grüssen.