Sporthalle Sportzentrum Zuchwil (Zuchwil)
13 — 6 
UHC Riehen II – Unihockey Mümliswil
Nach ausgiebiger Analyse begab man sich zum zweiten Spiel in die Halle. Dieses sollte ungleich viel mehr laufintensiver werden, spielte man doch gegen die Duracellhasen-Mannschaft aus Mümliswil. Ein ums andere Mal wurden die Riehe-ner Mannen von den wirbligen Angreifern überlaufen. Riehen schaffte es nicht, den Rückstand zu verhindern – wie so oft in dieser Saison. Es verwunderte also nicht, dass Mümliswil vorlegte und sich die Riehener einmal mehr zurückkrampfen mussten. Dies gelang auch, weil Brändlin wohl das schönste, weil egoistischste Tor schoss. Er verdonnerte einfach die versammelte Gegnerschaft zum Staunen, hebel-te die Abwehr mit zwei Täuschungen aus und tänzelte im Stile eines Balletttänzers um den Torhüter, um dann lässig einzuschieben. Zur Pause konnte man also mit dem Spielstand von 2:3 sehr zufrieden sein, hatte man doch für den zweiten Spiel-abschnitt noch alle Karten in der Hand. Aber auch der Start in die zweite Halbzeit gelang den Schönen aus Riehen mehr schlecht als recht. Mümliswil kam zu zwei sehr einfachen, weil sehr gut geschossenen und schlecht verteidigten Toren. In der Folge erhöhten die Riehener die Gangart in Sachen physischer Präsenz und kämpften sich nach diesem Hänger zurück in die Partie. Dies gelang deshalb, da man einmal mehr sich gezwungen sah, auf das Spiel ohne Torhüter umzustellen. Anders als in vergangenen Spieltagen gelang den Riehenern dieses sagenumwo-bene 4 gegen 3 ausgesprochen erfolgreich. Mit dieser Umstellung und einem Ent-lastungsblock konnte man sich zurückkämpfen. Jedoch wurden weiter individuelle Fehler begangen und man frass zudem noch einen Treffer ins leere Tor, weshalb es am Ende nicht für einen Punktgewinn reichte. Dass der Schiri eigentlich tabu ist, schienen zumindest die Gegner auch nach dem Spiel noch nicht begreifen zu wol-len, als sie ihn verbal in die Mangel nahmen. Unnötig, denn beide Teams spielten eine ähnlich harte, aber über weite Strecken vertretbare Linie.
Trotz dieser mageren Bilanz mit nur gerade einem Punkt, kann der Ausflug ins fehlgeplante Sportzentrum als gut bezeichnet werden. Man spielte wacker mit und erkämpfte sich verdient einen Punkt. Und mit diesem schaffen es die wackeren Mannen vom Fusse des Chrischona vorübergehend über den Strich auf den ach-ten Rang!
TEAM der Runde: Jasper Frei, Emile de Keyzer (beide Tor), Thierry Meister, Roger Durrer, Dominik Wingeier, Marc Osswald, Martin Frei, Pascal Knecht, Julian Fries, Pascal Zaugg, Adrian Diethelm, Claudio Strickler, Mathis Brändlin, Adrian Schmutz.
Rekonvaleszent: Andreas Waldburger
Gesperrt: Marco Suter
7 — 8 
UHC Jongny – UHT Schangnau
3 — 3 
SV Wiler-Ersigen II – UHC Nuglar United
5 — 6 
UH Rüttenen – Unihockey Berner Oberland III
6 — 9 
UHC Oekingen – UHC Riehen II
Dass es gegen Oekingen nicht einfach werden würde, war allen bewusst. Der Um-stand, dass die Kabine gefühlte 10 Minuten Laufdistanz von der Halle entfernt war, setzte noch einen obendrauf. Dennoch fanden die Riehener den Weg auf das Spielfeld, aber der Marsch durch den kalten Regen schien die Gliedmassen ein wenig eingefroren zu haben. Der Gegner übernahm von Anfang an das Spieldiktat. Überdies wurde das Spiel von individuellen Fehlern im Spielaufbau sowie im Ab-schluss geprägt. Man traf teilweise selbst das leere Tor nicht. Weil aber Oekingen ihre vergleichsweise vielen Chancen ebenso nicht nutzten, stand es – auch dank Torhüter Jasper «Jabber» Frei – nur zwei zu zwei. In der zweiten Hälfte dieses Spiels der ausgelassenen Chancen, konnten die Riehener während fünf Minuten in Überzahl agieren, nachdem ein Oekinger Spieler einen Konter mittels Stock-schlag gegen den Kopf unterband. Nichtsdestotrotz wurde der rote Faden beibehal-ten – es wurden weiter fleissig (Pass-)Fehler begangen, sodass Oekingen in Unter-zahl vorlegen konnte. Wenig später kassierte auch noch unser Chefabräumer eine kleine Strafe wegen Stockschlags von hinten. So konnte Riehen auch noch das Spiel 2 gegen 2 ein wenig trainieren im Ernstkampf. Weil aber weiterhin auf beiden Seiten meist neben das Tor geschossen wurde oder von Jasper gehalten wurde, ging auch diese Halbzeit mit zwei zu zwei aus. Deshalb stand es beim Schlusspfiff gerecht 4:4 und die Gichts sicherten sich einen wichtigen Punkt.
4 — 4 
UHC W.W. Schüpfen-Busswil – UHT Schangnau
2 — 3 
Unihockey Mümliswil – UHC Nuglar United
4 — 4 
UHC Naters-Brig – UHC Jongny
5 — 2 
UHT Krattigen – SV Wiler-Ersigen II
3 — 8 
UHT Semsales – UH Rüttenen
4 — 3 
UHC Flamatt-Sense – UHC Oekingen
5 — 6 
UHC Oekingen – UHC Riehen
7 — 6 
Floorball Köniz III – Riviera Raptors
4 — 2 
UHC Naters-Brig – SC Oensingen Lions
2 — 2 
UHT Krattigen – UHC Kappelen
5 — 7 
UHT Semsales – UHC Riehen
5 — 1 
UHC Flamatt-Sense – Riviera Raptors
8 — 3 
SC Oensingen Lions – UHC Oekingen
2 — 5 
UHC Kappelen – Floorball Köniz III
8 — 4 
